Festgeld

Eine weitere Alternative zu Tages- und Termingeld ist das so genannte Festgeld. Hierbei wird dem Anleger die Möglichkeit gegeben, sein Geld über einen vorher vereinbarten Zeitraum, dieser kann zwischen 30 Tagen und 4 Jahren variieren, anzulegen.

Die Höhe der entstehenden Zinsen richtet sich beim Festgeld nach dem Volumen des angelegten Kapitals und der Laufzeit des Vertrages – je höher die Summe und je länger die Laufzeit, desto größer sind die Zinsen. Diese werden im Übrigen festgelegt und ändern sich nicht während der Anlage.
In den letzten Jahren haben sich die Zinsen auf Festgeld zwischen 0,75% und 6% pro Jahr festgesetzt, wobei Top-Zinssätze in der Regel erst ab einer Kapitalanlage von über 10.000 Euro und einer Laufzeit von mindestens 12 Monaten gezahlt werden.

Gut für den Anleger ist hierbei, dass die Banken stets versuchen sich mit höheren Zinsen einen Vorteil auf dem Markt zu verschaffen um so mehr Kunden gewinnen. Dies ermöglicht bei einigen Kreditinstituten auch bei niedriger Laufzeit und einem kleineren Kapital bereits erfreuliche Zinssätze.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Investor so gut wie kein Risiko eingeht. Sämtliche Einlagen sind bis zu einem gewissen Wert abgesichert, die meisten Kreditinstitute befinden sich zudem in einem Einlagesicherungsfonds. Erst ab einem Betrag von über 30.000 Euro sollte man sich überlegen, ob man zusätzlich eine garantierte Einlagensicherung abschließt. Dadurch entstehen zwar zusätzliche Kosten, jedoch fallen diese bei größeren Beträgen kaum ins Gewicht und lassen viele Anleger ruhiger schlafen.

Sollte man also über einen Geldbetrag verfügen, den man über einen absehbaren Zeitraum nicht in Anspruch nehmen braucht und daher anlegen möchte, bietet das Festgeld eine risikoarme Möglichkeit, Kapitalerträge einzufahren.