Hedgefonds
Im Gegensatz zu dem aus dem Englischen abgeleiteten Wort „Hedgefonds“, was in etwa abgesicherte Geldsammelstelle für Kapitalanleger bedeutet, ist die Anlagestrategie des Hedgefonds grundsätzlich sehr risikoorientiert. Vorteil für die Anleger ist hierbei natürlich eine hohe Rendite.
Typisch für den Einsatz in Hedgefonds sind so genannte Derivate, die dem Käufer ein Recht garantieren, zu einem Fixpreis bestimmte Anlagen wie etwa Wertpapiere oder Rohstoffe zu erwerben.
Durch den Einkauf und Verkauf dieser Derivate versucht der Hedgefonds-Manager einen Gewinn zu erwirtschaften, welcher den Anteilseigner zu Gute kommen soll. Wichtig für den Manager ist hierbei vor allem die zukünftige Preisentwicklung der einzelnen Aktien vorher zu sagen. Um im richtigen Moment zuzuschlagen ist der Einsatz von Unternehmensbewertungsmethoden ebenso unerlässlich wie technische Analysen. Diese enthalten meist eine höhere Aussagekraft über die zukünftige Unternehmensentwicklung als die vom Unternehmen selbst veröffentlichten Kennzahlen.
Da die Nachfrage am Markt jedoch hochgradig spekulativ und extrem schwankend ist, kommt es nicht selten vor, dass statt einem Gewinn ein Verlust droht. Dieses Risiko trägt natürlich jeder Anteilseigner des Hedgefonds, jedoch ist es nicht unüblich, dass nach einer großen Verspekulierung der Manager ersetzt wird.
Sind Sie also risikobereit, bietet Hedgefonds sowohl kurz- als auch langfristig Anlagemöglichkeiten mit außergewöhnlich hohen Renditen.