Sparbriefe
Die Sparbriefe bieten dem Anleger die Möglichkeit, sein Kapital über einen mittelfristigen Zeitraum zu investieren. Meist werden Sparbriefe mit einer Dauer von zwei bis sechs Jahren ausgegeben und auch die Höhe der Zinsen, welche der Anleger auf sein Geld bekommt, ist fest vereinbart.
Es kommt jedoch auch häufig vor, dass die Zinsen, welche normalerweise am Ende eines Jahres ausbezahlt werden, direkt wieder neu angelegt werden und im Zuge dessen zur Kapitalerhöhung beitragen.
Ähnlich wie bei den Bundesschatzbriefen der Bundesrepublik Deutschland, finden sich auch bei den Sparbriefen der Kreditinstitute oftmals jährlich steigende Zinsen, jedoch liegen diese allgemein unter denen der Bundesschatzbriefe.
Für den gewillten Anleger sollte das bedeuten, dass sich ein Vergleich durchaus lohnen kann, da ab einem gewissen Kapital die Zinsunterschiede doch eine entscheidende Rolle spielen können. Zudem bieten etliche Kreditinstitute durchaus rentablere Kapitalanlagemöglichkeiten an, auch ohne ein enormes zusätzliches Risiko.
Wie bei anderen Kapitalanlagen auch, müssen die Zinsen nicht versteuert werden, sollte man seinen Jahresfreibetrag noch nicht voll ausgeschöpft haben, sollte dies jedoch bereits geschehen sein, müssen die Zinsen als Kapitalerträge in der Lohnsteuer mit einbezogen werden.
Nachteilig an den Sparbriefen könnte in Betracht gezogen, dass keine Möglichkeit besteht vor Ablauf der vereinbarten Frist über das angelegte Kapital zu verfügen. Lediglich eine Beleihung in Höhe des investierten Geldes ist möglich, jedoch wird dadurch neues Kapital aufgenommen, woraufhin dem Anleger zusätzliche Kosten entstehen.