Tagesgeldzinssätze in der Finanzmarktkrise
Wer sich in der Wirtschaftskrise, die ja leider nach wie vor weltweit die Konjunktur schwächt in Deutschland ein Haus kaufen oder bauen will ist gut beraten die Zinsen längerfristig festzulegen. Anders sieht es bei der Zinsentwicklung bei Tagesgeldkonten während der Finanzmarktkrise aus, deren Vorteile ja wie bekannt bei der täglichen Verfügbarkeit liegen. Sie sind selbstverständlich mit gesunken als die Bundeszentralbank beschloss den Leitzins zu senken. Beispiele für den Stand 2009: Hier in Deutschland sind bekannte Anbieter Volkswagen Bank mit 1,85 %, Ziraat Bank International AG 2,05 %, Comdirect 1,75 %, 1822 direkt 2,75 %, Mercedes-Benz Bank 1,30 %, Bank of Scotland 2,50 %, Wüstenrot 2,02 %, ING-DiBa 1,50 %. Das heisst, dass vergleichen sich hierzulande schon lohnt.
Eine Ausnahme davon ist die NET Bank, die dieses Jahr sogar ihre Zinsen erhöht hat und 4,5 % Zinsen bietet. Wer natürlich ins Ausland schaut und dort sein Geld anlegen will, dem werden dort 7 % Zinsen angeboten, beispielsweise in der Schweiz.
Man sollte meiner Meinung nach auch nicht immer bei derselben Bank bleiben, denn Banken machen immer neue Aktionen um Kunden zu locken. Sie bieten, wenn auch oft nur kurzfristig, Zinsangebote, die andere nicht anbieten können und die meistens auch zeitlich begrenzt sind. Comdirect bot 2007 zum Beispiel noch 6 % Zinsen und ein Anfangskapital von 25 Euro. Die Volkswagenbank bot 2007 noch 4 % Zinsen auf das Tagesgeldkonto. Man sieht also wie rapide und drastisch die Zinsen gesunken sind im Vergleich zu der Zeit vor der Finanzmarktkrise. Vergleichen lohnt sich also besonders jetzt in dieser Zeit! Ein guter Link um sich über Tagesgeld bzw. Festgeld zu informieren ist http://www.tagesgeldkonto.net.